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Umgang mit Behörden und der Polizei auf den Philippinen

Behörden sind meist freundlich und hilfsbereit und bemüht, Probleme zu lösen, und nicht Probleme zu bereiten. Beim Umgang mit Touristen ist Korruption eher selten. Echte Probleme im Umgang mit Behörden sind eher die Ausnahme.

Wenn es Probleme im Umgang mit Behörden oder der Polizei gibt, dann empfiehlt es sich, geduldig, freundlich und ruhig zu bleiben – dann wird sich bald jedes Problem irgendwie lösen lassen.

Wer hingegen ungeduldig wird und anfängt, herumzunörgeln oder laut zu werden, der erreicht damit genau das Gegenteil, wird sicher nicht ernst genommen, und man lässt ihn auch gerne auflaufen.

Das soll nicht heißen, daß es keine Korruption auf den Philippinen gibt. Korruption zieht sich durch alle Schichten, selbst bei Wahlen ist es ganz normal, dass Stimmen gekauft werden, bzw. dass Leuten Geld gegeben wird, wenn sie für den richtigen Kandidaten stimmen.

Wenn man etwas braucht, zB eine Genehmigung, dann ist es sehr hilfreich, wenn man die richtigen Leute kennt, und diese vielleicht mal zum Essen einlädt oder ihnen eine andere kleine Gefälligkeit oder Unterstützung zukommen lässt.

Gerade wer ein business auf den Philippinen hat, sollte darauf achten, sich mit den relevanten Behörden gutzustellen.

Meine persönliche Erfahrung:

Ich hatte bei diversen Behördenbesuchen, sei es Immigration oder Anmeldung Kfz oder Führerschein keine ernsten Probleme. Es ist nicht immer alles von Anfang an so gelaufen, wie erhofft, aber alles hat sich dann doch zum Guten gewandelt. Verglichen mit Beamten in Europa habe ich sicher keine schlechteren Erfahrungen gemacht als daheim.

Die einzigen Schwierigkeiten, die ich hatte, waren mit der Polizei in Manila. Ich bin viel mit dem Auto oder Motorrad in den Philippinen gefahren, und die einzigen Male, wo ich Schwierigkeiten mit der Polizei hatte, waren in Manila. Dort dafür etwas öfter. Jedes mal wenn dort aufgehalten, war es wegen einer Kleinigkeit oder wegen eines erfundenen Deliktes. Da Ausländer: Androhung einer hoher Strafe und Entzug des Führerscheines – dann folgt längere Diskussion, bis man sich dann auf eine geringere Strafe geeinigt hat, die man sogleich bezahlen darf – aber bitte nicht so naiv sein, und auf eine Quittung warten 😉
Ansonsten wurde ich selten außerhalb Manilas aufgehalten, und wenn, dann waren die Polizisten immer freundlich und hilfsbereit

Sollte man von der Polizei aufgehalten werden und sich unrecht behandelt fühlen: trotzdem freundlich bleiben, auch wenn man sich ärgert. Man kann aber ruhig bestimmt seine Argumente vortragen.

Mein Lieblingsreiseführer für die Philippinen

Autor: Jens Peters

Auflage: Januar 2019

Dieses Philippinen-Reisehandbuch stellt auch in seiner neuesten, vollständig überarbeiteten Ausgabe 2019/2020 wieder neue Routen, Orte, Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants usw. vor, die in keinem anderen Reiseführer zu finden sind. Neben den populären Reisezielen präsentiert es außerdem unberührte touristische Kleinode.

4 Kommentare

  1. hallo,
    suche rat.
    kurzfassung, lebe 4 Monate im Jahr auf den Philippinen.
    Wie und wohin kann mann sich wenden, wenn eine Staatsangestellte (Polizei Ermittler in subic sbma) sich einem gegenüber korrupt und kriminell verhält.
    Gibt es eine Anlaufstelle an die mann sich wenden kann, die auch etwas dagegen unternimmt?
    ohne selbst einen Anwalt nehmen zu müssen. und vor Gericht prozessieren zu müssen.
    wie hier in der Schweiz dass von Amtes wegen bei Offizial Delikten automatisch ermittelt wird.

    danke

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    • Guten Tag, man kann sich an das Büro des Präsidenten wenden.Ist im Internet zu finden. Kann per Email eine Beschwerde gesandt werden. Auch unter Mraz20300@protonmail.com kann man seine Beschwerde anbringen. Die wird registriert und bearbeitet um eine Lösung zu finden.

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  2. Praesident Duterte oder Polizeichef de la Rosa sind fuer eden Tipp dankbar und schaffen Abhilfe. Oft genuegt es schon den Namen der beiden zu erwaehnen – – und der Tonfall der korrupten Beaten aendert sich schlagartig. Man sollte jedoch stets hoeflich dabei bleiben.

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  3. Aufgrund von Beobachtungen und Analysen ab dem Jahr 2000, nach dem die Abu Sayyaff Gruppe internationale Touristen in Malaysia entführt hatten, ergeben sich erschreckende Hintergründe in Bezug auf Korruption. Es wird ja kaum öffentlich gemacht aber hier einige Beispiele: Frau eines Ausländers will Mann deportieren lassen, ging nicht Sie heuerte dann 5 Polizisten an und stellte dem Ehemann eine Falle. Er wurde provoziert und da er die Frau nicht anpackte, spuckte sie ihm ins Gesicht und er berührte sie nicht. Da kamen die versteckten 5 Polizisten mit militärischer Ausrüstung = Exekutionskommando … ? Psychopathischer, sadistischer Polizist bringt Touristen mit einer Lüge in den dreckigen, unhygienischen Polizeiarrest. Lange Geschichte …. Wer weiß schon, dass Rechtsanwälte die für den Staat arbeiten Regionale Gerichts-Syndikate gegründet haben, die Polizisten bezahlen, damit diese durch Lügen Kriminalfälle konstruieren. Wer so etwas anprangert, z.B. Radiojournalisten, die werden einfach mal erschossen. Die Philippinen sind eines der gefährlichsten Länder in Süd-Ost-Asien und russisch Roulette zu spielen und in dieses Risiko einzugehen, muß wohl überlegt sein. Wir sind eine Gruppe und observieren seit 2000 und haben Morde mit ansehen müssen, ohne Konsequenzen, da spielen Zivilisten und Beamte ein gemeinsames Spiel: Ausländer tot aber Hauptsache man gelang an das Vermögen. Solche Dinge werden nicht groß publik gemacht und daher sieht der Einzelne die Gefahr nicht.

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