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Naturkatastrophen auf den Philippinen

Taifune

Luzon und die nördlichen und östlichen Visayas liegen im Bereich eines Taifun-Gürtels. Vor allem auf Luzon, Leyte und Samar sind während der Regenzeit mit heftigen Stürmen zu rechnen. Da die Taifune auf den Philippinen in der Regel von heftigen Regenfällen begleitet werden, gibt es speziell auf Luzon regelmäßig Überschwemmungen, die zu großen Verwüstungen führen können. Regelmäßig kommen bei solchen schweren Unwetter Menschen ums Leben oder werden obdachlos.

Die Taifunzeit ist von Juni bis November, wobei die stärksten Taifune von August bis Oktober auf das Land treffen. Im Durchschnitt wurden die Philippinen von rund 20 bis 25 Taifunen pro Jahr getroffen, jedoch hat sich diese Zahl in den letzten Jahren erhöht.

Zuletzt gab es schwere Überschwemmungen in Luzon im Jahr 2009, wo mehr als 30 Städte überflutet waren, und über 1.000 Menschen ums Leben kamen. Ich kam ein paar Tage nach dem Hochwasser in das betroffene Gebiet, und war überrascht und beeindruckt, wie fleißig und intensiv die Menschen an der Beseitigung der Hochwasserschäden arbeiteten. Aber trotzdem konnte man noch überall Spuren der Verwüstung sehen. Viele Häuser wurden zerstört, und schwere Erdrutsche, vor allem um Baguio, machten Strassen für Tage oder Wochen unpassierbar.

Am 8. November 2013 fegte der Taifun Haiyan über die Philippinen. Dies war der Sturm mit den am höchsten jemals gemessenen Windgeschwindigkeiten. Die Zerstörungen dieses Sturmes und der anschließenden Überschwemmungen töten mehr als 7.000 Menschen, und machte Millionen obdachlos. Tacloban auf Leyte wurde dabei vollständig zerstört.

Erdbeben

Die Philippinen sind Teil des Pazifischen Feuerringes, einer Linie, an welcher mehrere Kontinentalplatten und ozeanische Platten zusammenstoßen, und so die Entstehung von Erdbeben begünstigt. Starke Erdbeben sind selten, aber ein leichtes Zittern der Erde kommt von Zeit zu Zeit vor.

Die Philippinen sind Teil des Pazifischen Feuerringes, einer Linie, an welcher mehrere Kontinentalplatten und ozeanische Platten zusammenstoßen, und so die Entstehung von Erdbeben begünstigt. Starke Erdbeben sind selten, aber ein leichtes Zittern der Erde kommt von Zeit zu Zeit vor.

2013 war ein starkes Erdbeben auf Bohol, welches einen großen Teil der Infrastruktur zerstörte.

Vulkane

Auf den Philippinen gibt es 37 potentielle Vulkane; 18 aktive Vulkane und 19 ruhende Vulkane.

1991 brach der Vulkan Pinatubo auf Luzon aus und fordert ca. 1.000 Menschenleben. Dies war einer der größten Vulkanausbrüche im vorigen Jahrhundert.

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