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Investieren auf den Philippinen

Wer als Ausländer auf den Philippinen investieren möchte mit dem Ziel, hier sein eigenes business aufzubauen, von dem er leben kann, der sollte die Sache genauso gewissenhaft angehen, wie er es in seiner alten Heimat tun würde. Wer glaubt, hier auf Locker mit einem Geschäft sich ein angenehmes Leben finanzieren zu können, der wird aller Voraussicht nach bald scheitern. Er wäre nicht der Erste …

Auf den Philippinen ein business aufzubauen empfiehlt sich auch nur für jemanden, der das Land, und vor allem die Mentalität der Filipinos wirklich gut kennt.

Wer auf den Philippinen geschäftlich tätig werden möchte, für den ist es von großem Vorteil, wenn er eine loyale, kluge und geschäftsorientierte Filipina zur Frau hat. Dies kann oft den Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern bedeuten, da die Filipina die philippinischen Besonderheiten so versteht, wie wir als Ausländer sie nie verstehen werden.

Wer mindestens 50.000 US$ auf den Philippinen investiert, der kann ein SRRV (Special Retiree Resident Visa) beantragen.

Potentielle Schwierigkeiten sind:

  • Umgang mit einheimischen Mitarbeitern, deren Arbeitseinstellung, Genauigkeit und Pünktlichkeit
  • Umgang mit Behörden (Korruption)
  • Rechtssystem

Es ist sicher nicht leichter, auf den Philippinen ein Geschäft aufzubauen als daheim in Europa!

Mißerfolge ausländischer Geschäftsinvestitionen sind häufig!

Typische Ursachen für Mißerfolge sind:

  • Man kauft einem Familienmitglied der philippinischen Lebensgefährtin – dem Bruder, Vater, Schwester oder sonst wem – ein Tricycle, ein Jeepney, ein Sari-Sari-store, ein Fischerboot, einen LKW, ein paar Schweine, oder steigt in die Fischfarm ein oder in sonst ein Familienbusiness … oder man unterstützt sie bei einem anderen Projekt.
    Anfangs sieht man große Motivation, doch die Umsetzung der Geschäftsidee scheitert meist. Man bekommt in der Regel auch nichts oder nur einen sehr kleinen Teil seines Investments zurück.
    Das Ziel war, der Familie ein selbstbestimmtes Überleben und eine regelmäßige Einkommensquelle zu verschaffen. Doch die Familie sieht oft nur leichtes Geld von einem reichen Ausländer, und versucht oft weniger, die Geschäftsidee umzusetzen, sondern zusätzliches Geld unter Anführung aller möglicher und unmöglicher Gründe herauszuschlagen.
  • Investieren in die gute Idee oder das tolle Unternehmen eines Landsmannes:
    Man lernt einen netten Landsmann oder Expat kennen, der schon lange hier lebt, sich gut im Lande auskennt und mehr oder weniger erfolgreich geschäftlich tätig ist (so sagt er zumindest). Man bekommt gute Tipps und eine gute Investitionsmöglichkeit, er kennt sich ja aus, schließlich ist er ja Tauchlehrer, Hotelmanager, Resortbesitzer …
    Hier heißt es besonders vorsichtig zu sein, und sich nicht blauäugig auf ein teueres Abenteuer einzulassen!
  • Investieren in ein philippinisches Unternehmen: diese sind in der Regel in den Händen von mächtigen philippinischen Familien. Wenn es hier hart auf hart kommt, hat man immer verloren. Gegen diese Clans mit ihrem Netzwerk kommt man nicht an: sie kennen jeden, haben einen großen Wissensvorsprung, und oft auch weniger Skrupel …

Auf den folgenden Seiten gibt es viele weitere wertvolle Tipps für Auswanderer auf die Philippinen:

2 Kommentare

  1. Hallo zusammen
    Wir haben soeben unser Haus und kleinen Pool in Cebu übernommen. Zuerst kann ich nur sagen, Geduld und Geduld gepaart mit sehr viel Zeit sind notwendig. Also 10-14/15 Monate muss man rechnen. Sicherheit gibt es keine. Es gibt genug Beispiele, wo Ausländer und Einheimische die Käufer übers Ohr gehauen haben. Aber mit Geduld und einmal mehr mit einem freundlichem Lächeln kommt man ans Ziel.
    Geld ist zahlen nachdem der “Monatsplan” eingehalten wurde. Und Vorort immer klären oder erklären lassen, was geschieht. Nicht nach europäischem Muster Wut oder nerviges Verhalten an den Tag legen. Auch mal eine Ladung “Brot” oder ähnliches mitbringen.
    Als letztes gilt seine Hausaufgaben machen, vorbereitet sein und Unterlagen wirklich prüfen. Immer prüfen. Auch hier Vertrauen ist gut, aber Kontrolle besser. Bei uns ist lange nicht alles optimal gelaufen.
    Aber die grosse Mehrheit der Leute, der Einheimischen sind respektvoll und höflich. Genauso wie man Sie behandelt. Gute und ehrliche Freunde muss man finden, wie zuhause auch.
    Wir leben hier ein einfaches aber gutes Leben. Wir mussten und müssen uns auch einleben.
    Vielleicht meine beste Entscheidung auszuwandern, wenn ich jetzt verfolge was in den letzten Monaten in Europa (auch Schweiz) so abgeht. Gefällt mir gar nicht. Aber ist Tatsache. Das Paradies gibt es nirgens, doch wir bekommen hier viel zurück und natürlich sind wir immer vorsichtig.
    Wenn du dich entscheidest auszuwandern, dann nur wenn du wirklich sicher bist und gehe mit ganzem Herzen. Wünsche euch alles Gute und gebt nie auf.

    Antworten
  2. moechte nur jeden warnen auf den Philippinen irgendeine geschaeftliche Taetigkeit nachzugehen. Das Land ist ausgelegt auf Betrug, Abzocke von Auslaendern, kenne etliche Faelle die “auf den Bauch ” gefallen sind. Geht nach Thailad, da gibt es von staatlicher Seite aus eine gewisse Motivation auslaendische Investoren nicht zu verprellen. Ganz im Gegenteil zu den Philippinen, siehe auch Fraport Investment Terminal 3….

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