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Dein Konto auf den Philippinen

Wer ein Konto bei einer philippinischen Bank eröffnen möchte, benötigt folgende Unterlagen:

  • Kopie Reisepaß
  • ACR (Alien Certificate of Registration), erhältlich beim Immigration Office

Geldeinlagen sind bei philippinischen Banken bis zu einer gewissen festgelegten Summe versichert. Dies ist bei den Banken ausgeschrieben, bzw nachzufragen. Allerdings kann es bei einer Pleite der Bank recht lange dauern, bis man sein Geld von der Versicherung erhält. Das kann erfahrungsgemäß Jahre dauern.

Weiters ist zu beachten, daß immer eine gewisse Mindestsumme auf dem philippinischen Bankkonto sein sollte. Bei Unterschreiten einer gewissen Summe werden, auch wenn sonst die Kontoführung umsonst oder sehr billig ist, verhältnismäßig hohe monatliche Gebühren fällig.

Wenn für eine gewisse Zeit kein oder zu wenig Geld auf dem Konto ist, wird dieses automatisch aufgelöst.

Philippinische Banken

Banköffnungszeiten: Montag – Freitag 09:00 bis 15:00 Uhr

Wer einen Bankbesuch tätigen will, sollte dafür genügend Zeit einplanen. Längere Wartezeiten sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel. So kann es Stunden dauern, bis man endlich an der Reihe ist, um eine Überweisung durchzuführen.

Einige Expats bevorzugen kleinere Bankinstitute, da sie finden, dass dort das Service und die Konditionen besser und die Wartezeiten kürzer sind.

Alternative – Verwendung des heimischen Kontos

Gerne empfohlen wird ein kostenloses Konto bei der DKB (gibt es auch für Österreicher).

Man kann dort auch eine kostenlose VISA-Karte anfordern, um kostenlos weltweit an Bankomaten Geld abheben zu können.

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9 Kommentare

  1. “Gerne empfohlen wird ein kostenloses Konto bei der DKB (gibt es auch für Österreicher).”

    Ist auch bei Schweizern sehr beliebt. Sogar die Kosten die vom ausländischen Automaten draufgeschlagen werden, können zurück gefordert werden.

    Antworten
    • Seit Juni 2016 übernimmt die DKB KEINE Fremdkosten der ausländischen Automatenaufsteller mehr.
      🙁

      Antworten
  2. Dank an Falco Nolte für den Hinweis der Gebührenerstattung bei Geldabhebung mittels DKB Visacard. Habe jetzt meine Gebühren eingereicht. Bin gespannt was dabei rauskommt.

    Antworten
    • Die Sache mit der philippinischen Gebührenbelastung ist wesentlich komplizierter als von Folco Nolte oben dargestellt – ich will das gerne versuchen, zu erläutern:

      Wir waren vom 1. Nov. 2014 – 11. April 2015 in Cebu (das Haus der Familie meiner Frau war am 18.03.2014 komplett abgebrannt!) und haben in dieser Zeit mit meiner Karte (von meinem Visacardkonto) und der Karte meiner Frau (von deren Visacardkonto) insgesamt 1,2 Mio. Pesos abgehoben. Hierfür sind Gebühren in Höhe von zusammen € 661,05 angefallen, die ich nach Rückkehr eingereicht habe, die jedoch erst nach einem Schreiben an den Vorstand vollständig erstattet wurden! Es war damals ein längerer Kampf für mich!

      Stutzig geworden bin ich damals vor Ort, als ich – obwohl mir vor der Abhebung von 10.000,00 Pesos am Automaten der BDO in der SM in Cebu City eine Servicegebühr von 200,00 Pesos am Automaten angezeigt wurde – auf meinem Auszug dann nur eine Belastung in Höhe von 10.000,00 Pesos sah!

      Ich sagte mir damals: Wenn die das schon ankündigen, dann nehmen die diese Gebühr auch!
      Nur: Wie machen sie das? Nach einigem Nachdenken kam ich dann darauf: Die rechnen hier diese Gebühr in den – dadurch natürlich schlechteren – Kurs ein, wodurch meine Eurobelastung natürlich höher wird! Ich konnte danach bei unserem Aufenthalt insgesamt drei Gebührenbelastungsmodelle feststellen:

      a) Grundsätzlich beinhaltet jede Abhebung eine Gebühr von 200,00 Pesos, auch wenn diese nicht sichtbar belastet wird, sie ist dann – wie bereits oben erwähnt – in den (dadurch natürlich schlechteren!) Kurs eingerechnet!

      b) Besonders in der Provinz können weitere – diesmal ausgewiesene – Gebühren zusätzlich hinzukommen: PHP 200,00 Servicegebühr + evtl. noch PHP 5,00 Terminalfee! Dies bedeutet nun jedoch, dass mir tatsächlich PHP 400,00 bzw. PHP 405,00 an Gebühren belastet worden sind!
      Ausweis im Kontoauszug hierbei: PHP 10.200,00 bzw. PHP 10.205,00!

      Abhebungen mit meiner Karte waren auch immer teurer als Abhebungen mit der Karte meiner Frau! Wenn wir z. B. am selben Tag je 10.000,00 Pesos mit unseren Karten abhoben, so hatte ich später für mich eine Belastung von z. B.10.205,00 auf dem Auszug, für meine Frau aber nur 10.005,00 Pesos!

      Abschließend zur heutigen Situation der Erstattung durch die DKB bin ich jetzt der gleichen Meinung wie Hanspeter: Die DKB übernimmt keine Gebühren mehr!

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  3. Ich habe gestern bei der “Landbank” leider vergeblich versucht ein Konto zu eröffnen. Nach Informationen de Bankangestellten reicht die ACR Karte nicht aus, wenn Tourist drauf steht. Es geht nur bei ACR mit dem Vermerk Arbeitsvisum oder Resident. Die Security Bank lehnte bisher ein Konto von “Nicht-Philippinos” bzw. non-residents kategorisch ab. Bei einer neueren Anfrage musste man die Kontoeröffnung glaubhaft begründen.
    Fazit: Es ist nicht ganz so einfach wie oben beschrieben. Man braucht viele Beziehungen um ein Konto zu eröffnen.

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    • Ich hatte kein Problem, ein Konto auf den Philippinen zu eröffnen – und ich hatte nur ein Touristenvisum. Auch alle meine Bekannten hatten kein Problem mit der Kontoeröffnung.

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    • Ja das kann gut möglich sein. Ich habe erlebt, dass hier die Banken Aliens verschieden behandeln. Ich habe ein Konto in php bei der PNB, Maintaining Balance nur 3000 php. Bei BDO zb. gibts nur Dollar-Konto für Aliens, 500 Dollar müssen mindestens am Konto bleiben …..also die Unterschiede sind groß und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass manche Banken gar keine Aliens nehmen.

      Grüße , Andre

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      • Ich habe auch ein Konto bei der BDO. Ein Peso-Konto. Maintaining balance sind 3.000 php.

        Antworten
  4. Ich erhielt Rückantwort von der DKB auf meinen Rückerstattungsantrag für “Fremdkosten”. Mir wurde mitgeteilt, dass die DKB AG ihr Preis- und Leistungsverzeichnis zum 01.06.2016 angepasst hat. Seit diesem Zeitpunkt werden an Automaten anfallende Entgelte nicht mehr erstattet. Allerdings erstattete man mir noch die Fremdkosten, die mir bis Ende Mai 2016 berechnet wurden.

    Lange Rede kurzer Sinn… Joachim hat Recht mit seinem Post vom 15. Juni 2016.

    Es muss allerdings noch erwähnt werden, dass außerhalb der Eurozone zusätzlich immer ein Auslandsentgelt anfällt. Es werden verschieden hohe Prozentsätze von meist 1,00% bis 2,00% aufgeschlagen, die sich mitunter im Umrechnungskurs verstecken. Einige wenige Banken (auch die DKB bei den so bezeichneten Aktivkunden) verzichten beim Geldabheben auf das Auslandsentgelt. Wenn ich 10.000 PHP abhebe, wird mir der Gegenwert in Euro vom Konto abgezogen. Nun sind es 10.200 PHP in Euro, wobei ich jedoch nur 10.000 PHP am Automaten ausgezahlt bekomme, derweil die 200 PHP (die Fremdkosten) von mir getragen werden müssen.

    Es hat übrigens seit Mai 2016 mehrfach Änderungen des Preis- und Leistungsverzeichnisses der DKB gegeben. Als Resultat kann man jetzt z. B. mit der Visakarte “kostenfrei” bezahlen; soll heißen, die 1,75% vom Umsatz für Einsatz im außer-europäischen Ausland werden zwar auf dem Auszug erst einmal ausgeworfen und auch berechnet, später jedoch von der DKB automatisch erstattet (sagt die DKB). Dies gilt allerdings NUR für sogenannte Aktivkunden. Und Aktivkunde ist fortan bei der DKB nur der, der einen monatlichen Mindesteingang von 700 Euro auf seinem Konto verzeichnen kann! Also ein weitere Einschnitt bei der DKB!

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