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Gefahren und Kriminalität auf den Philippinen

Kriminalität

Natürlich gibt es auf den Philippinen Kriminalität. Wie überall auf der Welt passiert in großen Städten mehr als auf dem Land. Speziell Manila hat einige Gegenden, die man besser nicht besucht.

Es gibt auch hier die Geschichten von ermordeten Ausländern, von Personen, die entführt worden sind, die brutal ausgeraubt worden sind, oder Opfer von Taschendieben oder sonstigen Spams geworden sind. Und viele der Geschichten sind auch wahr.

Man darf die Gefahren nicht unterschätzen. Die Philippinen haben eine recht hohe Mordrate, und Raubüberfälle kommen auch relativ häufig vor. Die offiziellen Statistiken geben nur einen Teil der Realität wieder, da viele Verbrechen gar nicht angezeigt werden, oder unter den Tisch gekehrt werden. Auch kommen in gewissen Gegenden Haus- und Wohnungseinbrüche relativ häufig vor.

Doch das ist kein Grund, um paranoid zu werden, und sich vor einer Reise auf die Philippinen zu fürchten.

Wer sich an ein paar Regeln hält, die man generell bei Aufenthalten in ärmeren Ländern beachten sollte, kann das Risiko, Opfer eines Verbrechens zu werden, bedeutend minimieren:

  • Protze nicht mit dem, was du hast!
  • Trage keine teuren Uhren und teuren Schmuck!
  • Wenn man größere Summen Geld bei sich hat, gut am Körper verstecken, zB in einem Hüftgurt. Und kontrolliert nicht permanent, ob noch alles da ist, denn damit macht ihr es dem aufmerksamen Ganoven recht leicht, herauszufinden, wo ihr eure Wertsachen versteckt habt.
  • Nehmt für den Gebrauch eine extra Geldtasche mit, aus der ihr euch während des Tages bedient, und die ihr im Falle eines Raubes oder Diebstahles aushändigen könnt.
  • Geld besser in der Bank oder Wechselstube wechseln, und nicht auf der Straße.
  • Wer ein protziges Auto fährt, zieht damit natürlich auch Neider an.
  • Paßt auf vor diversen scams: vor allem, wenn euch jemand auf der Straße anspricht und zum Mitgehen auffordert. Gründe dafür sind gerne: Glücksspiel mit Freunden; er arbeitet in dem Hotel, wo du schläfst; seine Tochter will in dem Land studieren, wo du herkommst; er bietet dir ein Mädchen an …
  • Und paßt auch vor betrügerischen Landsleuten auf! Genaueres darüber in : Vorsicht, Falle!

Und noch eine Warnung: Ausländer mit keinem oder geringem Einkommen sind oft die Parasiten, vor denen man sich am meisten in Acht nehmen muß. Es gibt viele, die auf den Philippinen leben möchten; aber nicht jeder kann es sich leisten. So gibt es leider ein paar Spezialisten, die sich als Experten oder erfolgreiche Geschäftsleute ausgeben, um euer Vertrauen und Geld zu gewinnen, oder die ganz einfach versuchen, von euch Geld auszuleihen oder sonstwie auf eure Kosten zu leben. Ist natürlich nicht die Regel – die meisten auf den Philippinen lebenden Ausländer, die ich kenne, haben mit so etwas nichts zu tun. Aber leider gibt es auch unter den Landsleuten ein paar schwarze Schafe.

Weitere hilfreiche Tipps findet ihr bei DOs and DON´Ts.

Reisewarnung

Achtung auf Mindanao: die Gegend um Zamboanga ist für Reisende nicht sicher. Ebenfalls wird dringend von einem Besuch der Sulu Inseln im Süden des Landes abgeraten!

Die Nordküste Mindanaos sowie die Gegend um Davao stellen keine große Gefährdung dar.

Extremistische Moslems (MILF, Abu Sayaf) kämpfen im Süden des Landes für einen eigenen Staat. Touristen und Ausländer zu entführen hat natürlich eine große Publikumswirkung. Lösegelder für Waffeneinkäufe und zum Aufbessern der Kriegskasse sollen so erpresst werden.

Schaut euch die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes an. Aber wenn ihr das lest, bitte nicht übervorsichtig werden, denn sonst bleiben nicht viele Länder übrig, die ihr noch bereisen könnt.

Auf den folgenden Seiten erhaltet ihr Tipps für Unterwegs:

1 Kommentar

  1. Es ist schon seltam, dass auf die groesste Gefahr fuer Auslaender nicht hingewiesen wird. Die Beamte bei Polizei und bei Gericht missbrauchen ihre Position sehr oft, um ihren Herrschafts-Wahn auszuleben oder auch nur um an Geld zu kommen. Deutscher verheiratet mit Filipina. Sie schwanger von Filipino. Sie erstattet Anzeige mit einer Luege, der Ehemann haette sie geschlagen. Als der Mann aus dem Gefaengnis mit 80.000 Peso ausgeloest wurde und die Ehefrau von seiner Freiheit erfuhr, holte sich sich Hilfe bei der TV Station, Polizei und Gericht und praesentierte Waffen die dem Ehemann gehoeren sollen. Ok zum Schluss war der 54 Jaehrige ermordet worden ohne Konsequenzen fuer die Taeter, keine Konsequenzen fuer Richter und Staatsanwaelte die gerne behilflich sind die Vermoegen von Auslaendern an sich zu bringen. Eine National-Ideologie ist hier wohl die Kooperationsform FILIPINOS fuer FILIPINOS gegen Auslaender ohne Recht. Von ueber 850 Beispielen dieser Beamtenwillkuer und Terror gegen Auslaender koennte berichtet werden. Das ist doch die schlimmere Gefahr als mal von einem Kriminellen ausgeraubt zu werden.

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