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Mit dem Auto auf den Philippinen

Autokauf – gebraucht oder neu

Gebrauchte Autos sind auf den Philippinen relativ teuer – oft teurer als in Europa. Dafür ist aber auch der Wiederverkaufswert oft recht gut. Die meisten Autos, die man auf den Philippinen angeboten bekommt, sind Japaner. Beliebt sind SUVs und Pick-ups.

Was man auf Luzon hin und wieder sieht sind sogenannte owner-type-jeeps. Diese tiefen jeep-ähnlichen Autos sind recht günstig, so um die 50.000 bis 150.000 PHP gebraucht. Allerdings sind diese, was Zuverlässigkeit und Sicherheit betrifft, weit entfernt von “normalen” Autos.

Kauf, Anmeldung und Versicherung eines Autos auf den Philippinen

Der Kaufvertrag wird beim Notar abgeschlossen. Die Notarskosten betragen 1 % des Kaufwertes. Allerdings kann man mit dem Notar gelegentlich auch über die Gebühren verhandeln.

Die Anmeldung des Autos ist denkbar einfach. Man geht mit den Unterlagen zum nächsten LTO (Land Transportation Office). Das ist das Amt, wo man alles, was Autos, Motorräder und Führerscheine betrifft erledigt.

Rund um das LTO sind dann die Versicherungen angesiedelt. Die erledigen dann alles. Ein paar Hundert Pesos Trinkgeld, und man muß sich um nichts mehr kümmern. Das einzige, was man braucht ist eine Adresse, aber das kann irgendeine Adresse sein, von einem Bekannten oder der Freundin.

Bei der Anmeldung erfolgt gleichzeitig der Abschluß einer obligatorischen Haftpflichtversicherung. Diese ist sehr günstig, die Deckungssumme ist dafür auch äußerst gering. Es ist daher empfehlenswert, eine zusätzliche Haftpflicht oder Kaskoversicherung abzuschließen.

Auf den Philippinen bleibt die Nummerntafel am Auto. Dh bei Besitzerwechsel bekommt man keine neue Nummer – das Auto hat sein gesamtes Autoleben lang die selbe Nummerntafel.

Bei Erwerb eines neuen Fahrzeuges kann es ein paar Monate dauern, bis man die Nummerntafel bekommt. In der Zwischenzeit darf man aber mit einer vorläufigen Nummer fahren. Derzeit beträgt die Wartezeit auf eine Nummerntafel länger als ein Jahr.

Weitere Tipps

  • Was auf den Philippinen günstig ist sind Reparaturen. Arbeitszeit in einer Werkstätte um die Ecke für einen ganzen Tag kostet rund 700 PHP. Natürlich sind die Preise in einer Fachwerkstatt deutlich höher; allerdings nicht zu vergleichen mit europäischen Preisen.
  • Auch Ersatzteile erhält man günstig. Allerdings sind diese nicht immer Originale, und teilweise nicht von all zu guter Qualität.
  • Jährlich muß man mit dem Auto zum Emission-Test. Und mit dem Ergebnis dann zum LTO, um das Pickerl fürs nächste Jahr zu bekommen.

Weitere Infos zum Transport innerhalb der Philippinen findet ihr hier:

3 Kommentare

  1. Hallo,

    herzlichen Dank für die interessanten Informationen zum Thema Verkehrsmittel auf den Philippinen.

    Wie ist es denn mit Mietwagen? Ich habe auf einer Website einen Kleinwagen für $10 pro Tag gesehen. Wenn ich damit nach Abulug fahre, dort drei Wochen bleibe und ihn dann in Manila wieder abgebe, kommen dann noch Aufschläge für die gefahrenen Kilometer dazu? Dass ich das Benzin bezahlen muss ist natürlich klar.

    Könnte es passieren, dass Autovermieter nicht an Ausländer vermieten wollen oder dass mein deutscher Führerschein nicht akzeptiert wird?

    Kann man eigentlich auch Tricycle ohne Fahrer mieten?

    Herzlichen Dank.
    Liebe Grüße

    RGM

    Antworten
    • 10 $ pro Tag sind sehr günstig. Verdächtig günstig. Der Normalpreis, um ein 125 ccm Moped auszuleihen, beträgt 5 bis 8 $. Ob Aufschläge für die gefahrenen Kilometer dazukommen, das musst du den Vermieter fragen. Jeder hat da unterschiedliche Abrechnungsmethoden.
      Dein deutscher Führerschein ist für die ersten 3 Monate deines Aufenthaltes gültig. Wenn du also nur 3 Wochen bleibst – kein Problem.
      Ein Tricycle zum Mieten habe ich noch nirgends gesehen.

      Antworten
      • Hallo zusammen… also ein vernünftiges angebot in den Philippinen ist für einen Pic Up 5500 peso für eine Woche.. inklusive Versicherung und Kasko … zu empfehlen ist hier ein Toyota Hilux 4×4. die Begründung ist recht simpel… ein wenig ausserhalb von den Grosstädten sind die municipal roads eher bessere Feldwege und selten befestigt. Auf Highways ist das anders. Aber wer das land wirklich sehen will, sollte einfach mal abseits der betonierten Strassen schauen was es alles zu entdecken gibt. Der Preis für Diesel mit 80 cent ist ja relativ günstig. Jedoch sollte an Selbstschutz gedacht werden und daher kann ich nur empfehlen das Auto immer zu verriegeln, wenn man eingestiegen ist. Und ein wenig Tagalog ist auch sehr hilfreich, da nicht alle Englisch sprechen können.

        Antworten

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