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Sagada, Mountain Province

Sagada ist ein sehr schönes Dorf in den Bergen der Kordilleren, im Norden Luzons gelegen. Was Sagada auszeichnet, sind die netten Menschen, das angenehme Klima, viele Blumen und Bäume, Reisfelder, viel Natur – alles was man braucht, um einen entspannten und friedlichen Aufenthalt zu genießen. Der perfekte Ort zum Entspannen und um Kraft zu tanken.

Die Besucherzahlen haben in den letzten Jahren zugenommen. Nicht nur ausländische Touristen kommen nach Sagada, auch einheimischen Touristen gefällt es hier, vor allem am Wochenende. Aber trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass es hier überlaufen ist.

Die Anreise ist schon ein wirklicher Höhepunkt – sie erfolgt von Baguio aus über die berüchtigte und atemberaubende Halsema Road.

Unterkünfte sind relativ günstig – es gibt mehrere Hotels und Guesthouses. Auch gibt es mehrere Restaurants. Was man allerdings in Sagada nicht finden wird, ist Nightlife. Das kann man schon am Schild bei der Ortseinfahrt sehen: Curfew (Ausgangssperre) von 9 pm bis 4 am.

Und was man nicht vergessen sollte, ist ein warmer Pullover, da es abends und nachts doch recht kühl werden kann.

Ausflüge und Sehenswürdigkeiten um Sagada

Es empfiehlt sich, im Tourist Office oder in einem der Souvenirläden eine Karte von Sagada zu kaufen. Ist zwar nicht maßstabsgetreu, aber bietet einen guten Überblick über die Attraktionen von Sagada.

Auch kann es eine gute Idee sein, für den einen oder anderen Ausflug einen Führer zu buchen. Diese arbeiten zu fixen Preisen. Für manche Ziele ist es bequem, einen Führer zu haben; und wer die Höhlen besichtigen will, der ist auf einen Führer angewiesen.

Hier nun ein paar Highlights in und um Sagada

  • Die hängenden Särge – hanging coffinsSagada ist bekannt für die hängenden Särge, einer traditionellen Art der Bestattung: Die Igorots (Volksstamm) dieser Gegend wollten nicht unter der Erde begraben sein, da sie glaubten, dass die Seelen der Toten unter der Erde ersticken – die Seelen sollen ungehindert herumwandern können. Heute werden die Toten christlich auf dem Friedhof begraben. 
  • Kalkstein-Höhlen: Es gibt mehrere Tropfsteinhöhlen rund um Sagada. Für eine Höhlenwanderung benötigt man einen Führer. Unbedingt empfehlenswert! In den Höhlen findet man teils recht bizarre Steinformationen. 
  • Wasserfall von Bomod-ok: schon die Anfahrt nach Bomod-ok ist ein Erlebnis: man genießt eine atemberaubende Aussicht auf die Reisfelder. Nach einer ein bis eineinhalb stündigen Wanderung hinab durch Reisfelder erreicht man den Wasserfall, wo man sich durch ein Bad im kühlen Wasserbecken erfrischen kann. Der Weg retour ist etwas anstrengender, da man nun über unendlich viele Stufen wieder bergauf wandern muss.
  • Lake Danum: dieser bei Einheimischen beliebte Picnic-Spot ist zu Fuß in knapp einer Stunde von Sagada zu erreichen. Der See ist an und für sich nichts besonderes, außer dass es vorkommen kann, dass das Wasser orange war. Keine Ahnung, warum – niemand in Sagada konnte mir dafür eine Erklärung geben.
  • Mt. Ampacao: von diesem Berg genießt man eine schöne Aussicht auf Sagada und die weite Umgebung.
  • Kiltepan Viewpoint: super Aussicht ins weite Tal darunter mit großen Reisterassen.

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