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Motorradtouren auf den Philippinen

Wer gerne mit dem Motorrad schnell unterwegs ist, der lebt auf den Philippinen gefährlich. Die Straßen sind zwar oft in einem recht guten Zustand, jedoch weiß man nie, wie es nach der nächsten Kurve aussieht. Die asphaltierte Straße geht plötzlich in eine Schotterpiste über, große Schlaglöcher, Rillen …

Hunde oder andere Tiere, die plötzlich auf die Straße rennen, Kinder springen von irgendwo hervor, unvorsichtige oder aggressive Verkehrsteilnehmer … Gefahren lauern immer.

Noch ein paar weitere Tipps

  • Der Internationale und Nationale Führerschein gilt auf den Philippinen für 3 Monate. Wollt ihr länger auf den Philippinen bleiben? Auf der Seite Führerschein auf den Philippinen erfahrt ihr, wie ihr zu einem philippinischen Führerschein kommt. Wenn ihr ohne gültigen Führerschein erwischt werdet, wird euch das in der Regel ab 1.000 PHP kosten.
  • Welches Motorrad?
  • Auf dem NLEX (North Luzon Expressway) oder SLEX (South Luzon Expressway) sind nur Motorräder ab 400 ccm zulässig.
  • Nehmt Kopien der Motorradpapiere mit, denn die braucht ihr immer, wenn ihr mit einer RoRo-Fähre auf die nächste Insel übersetzen wollt, so dass ihr nicht immer die Originale hergeben müsst.
  • Auf Grund der warmen Temperaturen ist es verlockend, in kurzer Hose und T-Shirt zu fahren. Ist so lange angenehm, so lange nichts passiert. Theoretisch ist überall Helmpflicht, jedoch wird diese in vielen Gebieten ignoriert.

Tourenvorschläge

  • Perfekt für eine Motorradtour ist der Norden von Luzon. Eine Tour durch die Berge der Kordilleren ist ein Highlight für jeden Motorradenthusiasten!
    In Angeles City gibt es mehrere Anbieter von Leihmotorrädern. So kostet eine Honda XL200 Enduro 600 PHP pro Tag, bzw. 4.000 PHP pro Woche.
    Von Angeles fährt man in einer Tagestour nach Baguio. Dann weiter über die faszinierende Halsema Road nach Sagada. Dann kann man entweder weiter über Bontoc nach Banaue fahren. Oder man schlägt eine etwas abenteuerliche Route Richtung Westen ein, über Besao und Cerrantes zur Küste. Diese Strecke bietet nicht nur exzellente Ausblicke, sondern auch anspruchsvolles Motorradfahren auf teils unbefestigten Straßen. Dann gehts zurück über San Fernando, und wenn man will kann man die Tour noch etwas ausdehnen und über Hundred Islands und Subic Bay zurück nach Angeles fahren. Laßt euch für diese Tour 7 bis 10 Tage Zeit.
  • Wer mehr auf Küstenstraßen steht, der kann ja mit dem Motorrad eine Palawan Umrundung machen.
  • Im Raum Negros, Cebu und Bohol bieten sich eine Vielzahl an Motorradtouren an. Der Verkehr ist hier nicht so dicht, und man hat eine breite Auswahl an Küstenstraßen und kurvigen Bergstraßen.
  • Wer ausreichen Zeit hat, und möglichst viel von den Philippinen sehen möchte, der kann sich auf eine große Philippinen-Rundreise begeben. Wenn man von Manila startet, gehts durch Südluzon nach Samar, dann über die San Juanito Brücke nach Leyte weiter. Von Leyte kann man nach Bohol übersetzen, oder man reist weiter nach Mindanao, und von dort dann nach Bohol. Über Cebu, Negros, Panay und Mindoro wieder zurück nach Luzon. Für diese Tour sollt ihr euch aber mindestens 4 Wochen Zeit lassen, besser mindestens doppelt so lange, damit ihr auch genügend Zeit habt, das Land zu genießen.

Die besten Landkarten für die Philippinen

Auf den Philippinen findeste du kaum irgendwo eine brauchbare Landkarte. Unbedingt von daheim mitnehmen!

Reise Know-How Landkarte Philippinen

1 : 1.200.000

Auflage: Juli 2015

Hochreißfeste und 100% wasserfeste Landkarte.

Handliches Format: 70x100 cm, 2-seitig bedruckt.

Autokarte Philippinen von Freytag Berndt

1 : 900.000

Auflage: Februar 2018

Diese Straßenkarte verfügt über zahlreiche Zusatzinformationen wie z.B. Straßenbeschaffenheit, Sehenswürdigkeiten und diverse Innenstadtpläne.

3 Kommentare

  1. Ich kann Samar und Leyte empfehlen.
    Grace Rentals in Basey, Brgy Can Manila hat uns top gepflegte Enduros vermietet.
    Samar und Leyte sind wunderschön, Berge , Küstenstraßen alles in rauher Menge. Die Insel Biliran war das Highlight.

    Antworten
  2. In den Philippinen gibt es leider eine zu große Anzahl korrupter, diebischer Beamte, die im Grunde machen können was die wollen. Man ist diesen ausgeliefert. Wie bereits erwähnt, ist es einfach, ein Fahrzeug, Führerschein zu beschlagnahmen.

    Führerschein in den Philippinen ist an einem Tag gemacht. Wir haben als Gruppe getestet, dass tatsächlich auch Führerscheine unter dem Tisch verkauft werden. Dann kommen diese psychopathischen Monster und machen Stress, um Geld zu ziehen. z.B. sollte ein US-Bürger 100.000 Peso unter der Hand einem LTO Beamten zahlen, weil er angeblich keinen Führerschein hat (Philippinischen un- professionellen Führerschein). Wer nicht bestechen will, dem wird das eigene Motorrad weggenommen und man muß sich mit 4.700 Peso bei der Behörde “frei kaufen”.

    Einen 125er Motorroller bekommt man ab 45.000 Peso. Also Strafe ohne jemanden geschädigt zu haben 10% des Kaufpreises einer neuen Maschine.

    Die Straßen sind hier lebensgefährlich. Da wird ein neuer Highway gebaut und die obere Decklage enthält Steine von 10 cm+, weil so Zement gespart wird. Ein Gruppe von Motorradfahrern geriet in ein solches Loch (Straße kein Jahr alt) und einer verunglückte schwer. Innerhalb einer Woche ereigneten sich 2 tödliche Unfälle, wobei die verursachenden Fahrer flohen. Saufen ist auch kein Problem für Einheimische, das wird nicht geahndet. Wer Glück hat bleibt heil, ich hatte einen Fingerbruch, der dann aufgrund der ärztlichen Fähigkeit sich hier entzündete und Finger, Hand, Arm und Schulter über 6 Monate entzündet waren.

    Bleibt zu Hause und geht nach Thailand, Tunesien …da ist es sicherer. Hier wurden auch bereits Ausländer ermordet ohne irgendwelche Konsequenzen. Beamte helfen sogar dabei.

    Solche verkommenen Strukturen und Gefahren gibt es wahrscheinlich in allen von Spaniern eroberten Ländern. War letztes Jahr mit der Familie in Malaysia – Thailand – Singapore. Als Deutscher hat man da keine Probleme, sobald man mit einem philippinischen Staatsangehörigen zusammen an der Grenze erscheint, geht es zum Polizeiverhör für die Filipina mit Tochter. Das heißt ja schon was.

    Antworten
    • Korrupte Beamte gibt es nicht nur auf den Philippinen – dies ist wohl ein grosses Problem in den meisten unterentwickelten Ländern. Aber es ist ein grosses Problem auf den Philippinen.

      Ich bin schon sehr viele Kilometer auf den Philippinen mit Auto und Motorrad gefahren, auf allen grösseren Inseln. Dass die Strassen so schlecht sind, kann ich aber nicht bestätigen. Das, was du über Alkohol am Steuer sagst, stimmt leider. Die Gefahr sehe ich nicht im Zustand der Strassen, sondern in der teils schlechten und rücksichtslosen Fahrweise.

      Auch hatte ich mit den Verkehrsbehörden nie Probleme, ausser in Manila. Dort dafür öfters.

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